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Konzeption des Kindergartens

Die Konzeption des Kindergartens und der Krippe liegt in gebundener Form in der Elternecke des Kindergartens zur Ansicht aus, sie kann gegen eine kleine Gebühr auch ausgeliehen oder für 5€ gekauft werden.

Unser Bild vom Kind

Kinder sind empfindsame, wissensdurstige Persönlichkeiten, die mit ihrem Lachen und ihren Fragen unser Leben bereichern. Sie sind einzigartige Geschöpfe Gottes. Wir Erzieher leben ihnen einen wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander  vor.

Wir sehen unseren pädagogischen Auftrag darin, vor allem ihre Stärken zu stärken, damit sie lernbereit bleiben und selbstbewusst werden. Sie erfahren bei uns eine vorbereitete, kindorientierte Umgebung, in der sie sich wohl fühlen und unterstützt werden. Aufmerksam beobachten und begleiten wir sie liebevoll auf ihrem Weg zu immer größerer Selbständigkeit und sozialer Kompetenz. Wir fördern und unterstützen den wertschätzenden Umgang miteiander durch Begrüßung und Verabschiedung durch Handreichung, gehen höflich miteiander um, sagen "Bitte" und "Danke". Mit großer Wertschätzung feiern wir den Geburtstag jeden Kindes. Die unterschiedlichen Rituale der Feier können sie bei der Gruppenleitung hinterfragen.

In freien und angeleiteten Lernzeiten können sie viel ausprobieren und ihr Wissen von der Welt erweitern. Dabei greifen wir ihre individuellen Interessen auf, orientieren uns an den Themen des Bay. Bildungs- und Erziehungsplans und beachten den Jahreskreislauf. Diese vielfältigen Erziehungsimpulse ermöglichen es unseren Kindern, ihre Begabungen erfolgreich zu entfalten. Durch ein offenes, partnerschaftliches Miteinander von Eltern und pädagogischen Fachkräften wird dieser positive Entwicklungsprozess wesentlich unterstützt.

Der BEP liegt in der Einrichtung zur Ansicht bereit. Darin sind alle Bildungsbereiche ausführlich beschrieben. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Kraus.

Pädagogik

"Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen"!

Dieser Satz ist wegweisend in unserer Einrichtung für die Arbeit mit den Kindern. Das Erhalten und Fördern der kindlichen Neugier wird durch den Einsatz von pädagogisch wertvollem Lernmaterial unterstützt. Wir wollen den Kindern in einer liebevollen Umgebung Zeit und Raum zum gemeinsamen Entdecken, Ausprobieren und Erforschen geben. Dabei lautet der Grundsatz von Maria Montessori: "Hilf mir, es selbst zu tun!"

Jedes einzelne Kind soll sich angenommen und geborgen fühlen, um zu einer eigenen Persönlichkeit heranreifen zu können. Es soll im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen und Spaß am Kindergartenbesuch haben. Die pädagogische Arbeit orientiert sich weiterhin an den christlichen Wertvorstellungen wie Toleranz, Ehrlichkeit und Offenheit gegenüber anderen Menschen, Kulturen und Religionen.

Die Kinder haben bei uns die Möglichkeit, ihre Bildung aktiv mitzugestalten. Durch selbst ausgewählte Projektthemen und entsprechende Lernangebote erwerben die Kinder sinnvollen Materialeinsatz und -pflege und erhalten dadurch sog. "Basiskompetenzen".

Sie lernen Verantwortung fürs eigenen Tun zu übernehmen, lernen, wie man lernt, können kreativ sein und Grundkenntnisse erwerben. Weiterhin sollen die Kinder versuchen, angemessene Lösungen in Konfliktsituationen zu finden. Dabei werden sie in ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung gefördert.

Das pädagogische Personal hat die Aufgabe, sozale Integration zu fördern und auf Gleichberechtigung hinzuwirken. Die Kinder werden unterstützt, sich gegenseitig mit ihren Stärken und Schwächen anzunehmen und Freunddschaften zu pflegen. Hier werden auch Kinder mit (drohender) Behinderung nach Möglichkeit einbezogen.

Dies geschieht durch genaue Beobachtung der Kinder und einer intensiven partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Eltern (regelmäßige Gespräche, Beobachtungsbögen, Anbieten von geeigneten Hilfsmaßnahmen, z.B. Hinzuziehen von Fachdiensten und anderen Stellen, wenn Eltern dem schriftlich zustimmen).

Weiterhin hat das päd. Personal die Aufgabe, Kinder darin zu unterstützen, dass sie Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit annehmen und lernen mit ihren eigenen Gefühlen umzugehen. Dies versuchen wir durch :

  • religionspädag. Angebote nach Kett,
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  • kindgerechte Gottesdienste,
  • Besuche im Altenclub 
  • Kennenlernen anderer Religionen, denen
  • Kinder in unserem Kindergarten angehören,
  • Martinsfeier,
  • Nikolausfeier
  • Adventsfenster

Weitere Bildungsziele

Sprachliche Bildung geschieht durch:

  • Märchen und Geschichten
  • Bilderbuchbetrachtungen
  • Reime und Gedichte
  • Singen
  • Rollen/Theaterspiele
  • Gespräche
  • Kinderkonferenzen
  • Konfliktlösungsgespräche

Durch die Umsetzung der Förderschwerpunkte wollen wir erreichen, dass die Kinder:

  • Gehörtes verstehen und wiedergeben
  • Zusammenhänge erkennen, sich sowohl verbal als auch durch Körpersprache und Gesten mitteilen
  • ihren Wortschatz und Grammatik erweitern und verfeinern.

Mathematische Bildung

  • Einsatz von Montessorimaterial
  • Zahlen erkennen, zählen, zuordnen, Mengen erfassen
  • Arbeiten mit Fröbelbauwagen
  • Zählrahmen
  • täglich Kalender stellen
  • immer gleiche Geburtstagsfeiern mit Jahreskreis
  • Wiegen und Messen

Naturwissenschaftliche Bildung
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  • Naturveränderungen erkennen
  • Waldwochen 
  • Kochen und Spülen
  • Projekt: "Brandschutzwoche im Kindergarten" mit Besuch der Feuerwehr im Kindergarten
  • Experimente

Ästhetische , bildnerische und kulturelle Erziehung

  • harmonische kindgerechte Raumgestalten (jahreszeitlich orientierte Dekoration und Tischschmuck)
  • Paketaktion mit Friedensdorf International
  • Kinder in der Gruppe aus anderen Ländern Sprache,Essen Feste aufgreifen
  • Kirchweihbesuch
  • Sitten und Gebräuche
  • Theaterbesuche
  • Symphonikerbesuch
  • Weltkarte
  • Länder und ihre Nationalfahnen - Übersicht
  • Globus

Informationstechnische Bildung Medienbildung

  • Bücher, Kassetten, CD,  DVD,  Video , Fotos
  • Artikel im Mitteilungsblatt
  • Kinderbüro mit Computer

Umweltbildung

  • Müll trennen 
  • Malpapier nicht verschwenden
  • Täglicher Umgang mit Wasser (spülen, Hände waschen, kochen)
  • Exkursionen zum Bach
  • Förster besucht uns
  • Zusammenarbeit mit Bund Naturschutz
  • Wanderungen (erleben der Naturveränderungen )
  • Kartoffelernte am Acker mit Bauern
  • Apfelsaftpressen im Kindergarten
  • Verkehrserziehung mit der Polizei

Musikalische Bildung

  • freies Experimentieren im Musikraum
  • musikalische Begleitung von Liedern und Texten mit Körper- und Orffinstrumenten
  • tägliches gemeinsames Singen im Kreis
  • Bewegungslieder und Tanz
  • Besuch des Blasmusikvereins im Kindergarten
  • Besuch von Theater und den Bamberger Symphoniker

Bewegungserziehung

  • Offene Bewegungsangebote während der Freispielzeit z.B Bewegungsparcour
  • Wanderungen und Speziergänge, z.B. Drachen steigen lassen, Erkundung der Spielplätze, Schlitten fahren...
  • Angeleitete Bewegungs-, Spiel-, und Psychomotorikstunden
  • Entspannungseinheiten und meditative Angebote
  • Sinnes- und Wahrnehmungsübungen, z.B. Fühlstraße
  • großer, natürlicher Außenbereich mit vielen Spielgeräten, Fahrzeugen und Spielmaterial wie
  • Sandspielsachen, Baumaterial, Bälle...

Gesundheitserziehung

  • Ernährungsprojekt: Die Kinder erfahren anhand der Geschichte "Die kleine Lok, die alles weiß" die Bedeutung von gesunder Ernährung
  • Wir nehmen am europäischen Schulobst- und Gemüseprogramm teil
  • Wir achten auf Sauberkeit und Körperpflege (z.B. Hände waschen vor dem Essen)
  • Unterstüzung zum "Windelfrei"
  • Ruhephasen und Schlafmöglichkeit
  • Wir besprechen mit den Kindern Regeln zur Unfallverhütung
  • gleitendes Frühstück während der Freispielzeit
  • regelmäßige Zubereitung unseres Frühstücks
  • viel Bewegung an der frischen Luft

Die Konzeption der Kinderkrippe